Datum/Zeit
Date(s) - 28.01.2020
18:00

Veranstaltungsort
Stadtmuseum (Ibach-Saal)

Kategorien


mit Torsten Enge (Gesang) und Axel Weggen (Klavier)
 
Lieder wie ‚Mein kleiner grüner Kaktus‘, ‚In der Bar zum Krokodil‘, ‚Mein Bruder macht im Tonfilm die Geräusche‘ oder ‚Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt‘ haben bis heute nichts von ihrem Charme verloren. Sänger wie Max Raabe oder Dagmar Manzel reißen damit noch heute ihr Publikum mit.
Ihre Komponisten und Texter, aber auch ihre populären Interpreten waren zu einem großen Teil jüdisch. Aufgrund von Antisemitismus und nationalsozialistischer Rassenpolitik wurde ihnen das zum Verhängnis. Sie erhielten Berufsverbote, wurden eingesperrt, zum Teil ermordet oder konnten, wenn sie Glück hatten, ins Exil entkommen.
Einigen dieser Schicksale werden wir nachspüren. Wir werden Künstlern wie Friedrich Holländer und Kurt Weill, Sängern wie Richard Tauber und Joseph Schmid, Stars wie Marlene Dietrich und Anthony Quinn begegnen. Die Reise führt uns nach Berlin, Wien und New York. Ein musikalisch unterhaltsamer,
aber zugleich sehr nachdenklich stimmender Abend.
 
Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich, alle Plätze sind vergeben!
Eintritt frei, Spenden für den interkulturellen Treffpunkt Stube Ey erwünscht.
Einlass: 17:30 Uhr
 
Mosaik e.V. sorgt für Getränke und bietet Fingerfood an.
 
Oberbürgermeister Thomas Geisel übernimmt die Schirmherrschaft.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Mosaik e.V., Stadtmuseum Düsseldorf und Jüdische Gemeinde Düsseldorf
 

www.duesseldorf.de/stadtmuseum
 

Erfolg und Vertreibung – Chansons jüdischer Autoren und deren Schicksale