Datum/Zeit
Date(s) - 11.09.2021
18:00 - 21:30

Veranstaltungsort
Gemeindesaal der Mirjam-Kirchengemeinde

Kategorien


Kaum vorstellbar: Eine florierende Bundesrepublik Deutschland ohne Arbeitsmigration. Seit 66 bzw. 60 Jahren haben mehr als zwanzig Millionen Einwanderer und ihre Nachkommen in Industrie, Dienstleistungen, Handel, Kultur, Kunst, Sport, Medien, Gewerkschaften und Politik bleibende Verdienste erworben und nachhaltige Werte geschaffen.

Entgegen der gängigen Klischees haben sich die Pioniere der Arbeitsmigration in den Betrieben und in der Gesellschaft integriert. Das geschah damals aus eigener Kraft, ohne Förderung oder politischer Unterstützung. Für diese Gastarbeiter gab es weder Sprachangebote noch Integrationskurse oder Fördermaßnahmen. Dafür mussten sie und ihre Familien sich seitens der BRD jahrzehntelang ausgegrenzt, diskriminiert und stigmatisiert fühlen. Auf der anderen Seite wurden sie von ihren Herkunftsländern ignoriert und später vergessen.

Anlässlich des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei vor 60 – und des ersten Anwerbeabkommens mit Italien vor 66 – Jahren, ist es an der Zeit, das Leben und Wirken der ersten „Gastarbeiter“-Generation zu würdigen.

Das macht Mosaik e.V. mit einer Veranstaltung im interkulturellen Treffpunkt Café Mosaik. Der interkulturelle Treffpunkt Café Mosaik wird von der Stadt Düsseldorf, Amt für Migration und Integration, gefördert.

Anstelle eines Mitbring-Büffets bieten wir corona-konform einen Mosaik-Teller mit überwiegend türkischen Spezialitäten gegen eine Spende an. Für Getränke ist ebenfalls gesorgt.


Einführung:

Nihat Öztürk, ehem. Geschäftsführer IG Metall Düsseldorf-Neuss

Abdullah Yilmaz, 2. Vorsitzender Mosaik e.V.

Impulsreferat:

Dr. Necmi Sönmez, Düsseldorf, Kunsthistoriker und Kurator

des Projekts „Gastarbeiter“-Denkmal des Ruhrmuseums Essen

 

Anmeldung erforderlich!

Für die Veranstaltung gilt die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Daher ist die Anzahl der teilnehmenden Personen begrenzt.

Bitte melden Sie sich unter Angabe Ihres Vor-und Nachnamens für den Besuch der Veranstaltung per E-Mail an, damit wir Ihnen im Vorfeld wichtige Informationen für den sicheren und reibungslosen Ablauf zusenden können

Café Mosaik: Ein Denkmal für „Gastarbeiter“