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Prof. Dr. Susanne Schröter: Global gescheitert? Der Westen zwischen Anmaßung und Selbsthass

8 September, 18:00

Buchvorstellung und Gespräch

Im Rahmen der diesjährigen Programmeröffnung der Düsseldorfer Beiträge Respekt und Mut stellt Prof. Susanne Schröter die Leitthesen ihres Buches vor und erörtert unter anderem die merkwürdige Diskrepanz zwischen anmaßendem globalem Missionierungsdrang und der eigentümlichen Scheu, sich zu den eigenen Idealen von Freiheit und Demokratie zu bekennen. Obwohl der Westen die freieste, wohlhabendste und sozialste Region der Welt ist und sonst nirgends die individuellen Freiheitsrechte und Anliegen von Minderheiten stärker geachtet werden, scheint derselbe Westen in den Augen vieler für fast alle Übel der Welt verantwortlich zu sein. Angesichts der jüngsten Kriege und Konflikte sowie der Planlosigkeit westlicher Regierungen im Umgang mit Migrationsbewegungen, Islamismus und Cancel Culture sieht die Autorin einen verunsicherten Westen zwischen Hybris und Selbsthass gefangen. Prof. Dr. Susanne Schröter lehrte und forschte u.a. an der University of Chicago, der Yale University und an der Universität Passau. 2008 wurde sie auf die Professur für Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen an der Goethe-Universität Frankfurt berufen. Seit 2014 leitet sie als Direktorin das Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam.

Moderation: Dr. Lale Akgün, Publizistin.

Eine Veranstaltung von Düsseldorfer Beiträge Respekt und Mut in Kooperation mit Düsseldorfer Aufklärungsdienst e.V., Mosaik e.V., Stadtbüchereien Düsseldorf, Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus und VHS Düsseldorf.

Details

Datum:
8 September
Zeit:
18:00
Veranstaltungskategorien:
, ,

Veranstaltungsort

Stadtfenster der Zentralbibliothek
Konrad-Adenauer-Platz 1
Düsseldorf,
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